Potentialentfaltung

"Jeder Mensch kommt mit einem vorprogrammierten Gehirn zur Welt.
Vorprogrammiert durch zwei wichtige Erfahrungen, die im Mutterleib gemacht wurden, nämlich erstens: die Verbundenheit mit etwas, das größer ist als er selbst,
zweitens: das Wachsen hin zur Freiheit (Potentialentfaltung).
Jeder Mensch hat ab seiner Geburt bis auf dem Todesbett die Sehnsucht,
diese beiden im Mutterleib gemachten Erfahrungen so oft wie möglich zu wiederholen."
Jan Teunen
Jan Teunen

"Niemand kann die in ihm angelegten Potentiale allein entfalten.
Wir brauchen dazu Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen,
ermutigen und inspirieren, über sich hinauszuwachsen."
Gerald Hüther
Gerald Hüther

Schule als Ort der Potentialentfaltung! Welche Potentiale stecken in uns, in den Kindern, in DIR? Wer sich nicht auf die Suche begibt, wird sie nicht entdecken. Es gibt kein Rezept, wie es funktioniert, Potentiale aufzuspüren und zu entfalten. Es ist diese Haltung, dieser Wunsch es möglich zu machen, es zuzulassen und zu wissen, da gibt es noch mehr.

Wir wissen, was uns daran hindert, unser Innerstes kennen zu lernen und unseren wahren Wert zu erkennen. Dazu zählen viele in der Schule verbreitete Bedingungen wie: Leistungsdruck, Lösungsfixiertheit, Starrheit, Angst vor Misserfolg und Versagen, Zeitdruck, Trennung zwischen Arbeit und Spiel, Bewertungsängste….

Also ist es ganz einfach….wir lassen alle diese Bedingungen weg und ersetzen sie durch Vertrauen, Zutrauen, individuelles Tempo, Mut zu Fragen und Fehlern, individuelles Feedback und Bestärkung, Freude am Tun, Flexibilität, Sensibilität und einfaches Zulassen.

Wir möchten an dieser Stelle bewusst keine Beispiele aus unserer Schule beschreiben. Eine Schule der Potentialentfaltung ist auch eine Schule, die Freiraum möglich macht. Nützen sie diesen Freiraum für sich und für die Kinder.

Zur Inspiration schließen wir dieses Kapitel mit einem Zitat von Antoine de Saint-Exupery:

"Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer."

Antoine de Saint-Exupery